Patientin im Gespräch mit einer Ärztin
Patientin im Gespräch mit einer Ärztin
© Monkey Business / fotolia.com
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Patientensicherheit im Krankenhaus

Ihre Sicherheit als Patient*in steht bei uns an erster Stelle!

Aus diesem Grund haben wir zahlreiche Prozesse von der Aufnahme bis zur Entlassung in unserem Haus installiert, um Ihre Sicherheit während des gesamten Klinikaufenthaltes zu gewährleisten.

Bei allen sicherheitsrelevanten Prozessen im Klinikalltag finden die Handlungsempfehlungen der Experten des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) in unserer täglichen Arbeit Anwendung.


Aufklärungs-Sicherheit

Vor Ihrem diagnostischen Eingriff oder Ihrer Operation werden Sie von unseren Ärztinnen oder Ärzten in einem persönlichen Gespräch auf die bevorstehenden Maßnahmen oder einer eventuell notwendig werdenden Narkose ausführlich aufgeklärt. Bevor Sie dem Eingriff zustimmen ist es wichtig, dass Sie ausführlich und vollständig informiert sind und alle Ihre Fragen beantwortet sind. Die hierfür vorgesehenen standardisierten Aufklärungsformulare sind bei Bedarf auch in verschiedenen Sprachen vorhanden. Zum Ausschluss von Seitenverwechslungen wird vor einer Operation die zu operierende Seite vom Operateur persönlich mit einem wasserfesten Stift markiert. Bei einem operativen Eingriff nimmt das OP-Personal die Patientin oder den Patienten persönlich in Empfang. Unsere Beschäftigten überprüfen genau, ob es sich um die richtige Person und den richtigen Eingriff handelt. Alle Maßnahmen vor, während und nach der Operation, bis hin zur Verlegung auf Station, werden mit einer von uns entwickelten Checkliste überprüft und dokumentiert. Eine strukturierte Schmerztherapie stellt sicher, dass die Betroffenen postoperativ keine unnötigen Schmerzen erleiden müssen.

Daten-Sicherheit

Im Rahmen Ihrer Behandlung bzw. Versorgung werden Daten über Ihre Person, Ihren sozialen Status sowie notwendige medizinische Daten erhoben, erfasst, gespeichert, angepasst, verändert, abgefragt, verwendet und übermittelt. Es werden z.B. Arztbriefe/ Berichte geschrieben und es erfolgen Verarbeitungen aus Qualitätssicherungsgründen, zum Erkennen und Bekämpfen von Krankenhausinfektionen sowie zur seelsorgerischen und sozialen Betreuung und zum Entlassmanagement.

Neben diesen patientenbezogenen Verarbeitungen bedarf es auch einer verwaltungsmäßigen Abwicklung Ihrer Behandlung, z.B. zur Abrechnung Ihrer Behandlung, zur Ausübung von Rechtsansprüchen etc. oder zu gesetzlich vorgesehenen Meldepflichten (z.B. an staatliche Gesundheitsämter aufgrund des Infektionsschutzgesetzes).

Wir ergreifen verschiedene technische und organisatorische Maßnahmen für die Sicherheit Ihrer Daten. So sind der Zugang zum elektronischen Krankenhausinformationssystem und der Zugriff auf personenbezogene Daten durch Benutzeranmeldung/ Passwort sowie über definierte Rollen- und Zugriffskonzepte geschützt. Angemessene Sicherheitsmaßnahmen werden vor allem auch bzgl. des Zutritts zu Büros und Serverräumen sowie bzgl. Datenübermittlungen getroffen. Eine Datensicherung erfolgt regelmäßig. Auftragsverarbeitung mit externen Unternehmen ist vertraglich geregelt.

Entlass-Sicherheit - Entlassmanagement

Unser Entlassmanagement stellt sicher, dass eine enge Abstimmung zwischen Pflegestützpunkten, Sozialstationen, Hausärzten und Hausärztinnen sowie allen weiteren an der außerklinischen Betreuung der Patient*innen Beteiligten erfolgt, um die ambulante Versorgung nach einer stationären Behandlung bestmöglich sicher zu stellen.

Hygiene-Sicherheit - "Aktion Saubere Hände"

Unsere Klinik nimmt an der deutschlandweit stattfindenden “Aktion Saubere Hände“ teil. Hierdurch werden alle Beschäftigten regelmäßig mit der Wichtigkeit einer routinemäßigen Händedesinfektion konfrontiert.

Hygienestandards
Insbesondere multiresistente Keime stellen für stationäre Personen im Krankenhaus eine besondere Gefahr dar. Aus diesem Grund untersuchen wir alle Personen im Rahmen der stationären Aufnahme über einen Abstrich auf MRSA, Covid-19 und risikoadaptiert auf weitere multiresistente Erreger, um diese möglichst frühzeitig zu erkennen und alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz jeder Patientin bzw. jedes Patienten oder der Mitmenschen einzuleiten.

zu unserem aktuellen Hygieneflyer

Identifikations-Sicherheit - Patienten-ID-Band

Vor jeder medizinischen Behandlung stehen alle Klinikbeschäftigten in der Verantwortung, die Identität jeder Patientin und jedes Patienten zweifelsfrei zu überprüfen. Unsere Patienten-ID-Bänder unterstützen unsere Beschäftigten hierbei in besonderer Weise. Jede betroffene Person erhält nach Einwilligung in der Patientenaufnahme bzw. der Notfallambulanz ein eigenes ID-Band. Es dient während des gesamten Krankenhausaufenthaltes der Feststellung und Kontrolle der Identität der Patient*innen bei allen Behandlungsschritten. Hierdurch soll das Risiko von Verwechslungen ausgeschlossen werden. Das ID-Band enthält folgende Informationen als Klarschrift und Barcode: Name, Vorname, Geburtsdatum, Fallnummer und Patient*innen-Nummer.

Medikamenten-Sicherheit

Medikamentenversorgung mit der Zentralapotheke der Rheinhessen-Fachklinik in Alzey. Im Interesse der Sicherheit unserer Patient*innen ist eine gute Verzahnung von Apotheke und den verordnenden Klinikärzten von großer Bedeutung. Hier ist eine optimale, auf die betroffene Person abgestimmte Medikamentengabe, die mögliche Wechsel- und Nebenwirkung verschiedener Medikamenten untereinander ausschließen soll, Richtschnur unserer Ärzt*innen. Um dieses Ziel zu erreichen finden regelmäßig gemeinsame pharmakologische Visiten mit den Fachärzt*innen unserer Klinik und der leitenden Apothekerin statt, um die aktuellen Medikamentenverordnungen im gemeinsamen Fachdialog zu überprüfen. Mit Frau Birgit Eiden, leitende Apothekerin der Rheinhessen-Fachklinik, haben wir eine kompetente Ansprechpartnerin, die im Rahmen der pharmakologischen Visiten regelmäßig gemeinsam mit den Leitenden Ärzt*innen die aktuellen Behandlungs-Regimes prüft und überarbeitet. Des Weiteren ist eine spezielle Medikamenten-Software im Einsatz, die auf Wechselwirkungen von Medikamenten hinweist.

Medizinprodukte-Sicherheit

Entsprechend dem Medizinproduktegesetz ist in unserer Klinik ein speziell ausgebildetes Team an Medizintechniker*innen verantwortlich, die für einen reibungslosen Betrieb aller Medizingeräte zuständig sind. Der sichere Betrieb aller erforderlichen und u.U. lebenserhaltenden Medizintechnik steht hierbei an erster Stelle.

Notfall-Sicherheit - Manchester-Triage-System

Wir nutzen das Manchester-Triage-System (MTS), um die Behandlungsdringlichkeit bei Ihnen festzulegen. Nach dieser Ersteinschätzung (Triage) wird aufgrund Ihrer Beschwerden und Leitsymptomen die Dringlichkeit der Behandlung einer von fünf Stufen zugewiesen. Je nach Schwere der Erkrankung werden Sie sofort oder nach einer Wartezeit im Wartebereich in einen Behandlungsraum geführt. Die Ersteinschätzung ist ein wichtiges Element in der Zentralen Notaufnahme. Alle Patientinnen und Patienten werden von uns nach Dringlichkeit und nicht nach Wartezeit behandelt. Deshalb kann es vorkommen, dass Personen, die nach Ihnen gekommen sind, vor Ihnen aufgerufen werden.

Qualitäts-Sicherheit - Qualitäts- und Risikomanagement

Unser Krankenhaus ist nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert und hat sowohl das Qualitätssiegel Klinikmanagement als auch das Qualitätssiegel Geriatrie im Akutkrankenhaus erhalten. Die Gesamtklinik wird jährlich im Rahmen großer Audits über mehrere Tage in allen sicherheitsrelevanten Bereichen von externen AuditorInnen ausführlich überprüft und überwacht.

Zusätzlich finden innerhalb der Trägergesellschaft regelmäßig sogenannte Risikoaudits statt, in denen spezielle Risiken identifiziert, analysiert und eliminiert bzw. minimiert werden.

Sturz-Sicherheit - Sturzprophylaxe

Von Alltagsstürzen sind häufig ältere Menschen betroffen. Hierbei ist das Krankenhaus als möglicher Sturzort selbstverständlich nicht ausgenommen. Durch eine strukturierte Erfassung aller Stürze im klinischen Alltag werden Sturzursachen systematisch analysiert und geeignete Maßnahmen zur Abwehr von Patientenstürzen eingeleitet. Unsere Patientinnen und Patienten und deren Angehörige werden darüber hinaus mittels Flyer über mögliche Vermeidungsstrategien im häuslichen Umfeld informiert. 

Aus Fehlern Lernen - Fehlermeldesystem - CIRS (Critical Incident Reporting System)

Bereits seit Jahren ist in unserem Haus ein Fehlermeldesystem implementiert. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass sogenannte Beinahe-Unfälle strukturiert erfasst, aufgearbeitet und geeignete Verbesserungsstrategien für die Sicherheit der Patient*innen erarbeitet werden.

In sogenannten Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen werden kritische Behandlungsverläufe in einer großen Fachkonferenz interdisziplinär mit einer Expertengruppe besprochen, um gegebenenfalls notwendige Behandlungsstandards anzupassen oder zu verbessern.


Video zur Patientensicherheit im DRK Krankenhaus Alzey

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