Radiologische Untersuchung
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© Monkey Business / fotolia.com
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Röntgen

Magen-Darm-Röntgen

Da der Magen-Darmtrakt, der vorwiegend aus Weichteilen besteht, nur sehr wenig Kontrast erzeugt, ist eine Verabreichung eines Kontrastmittels erforderlich. Dieses wird bei Magen – und Dünndarm – Röntgen (MDP) als Getränk, bei der Untersuchung des Dickdarmes, (Colonkontrast) in Form eines Einlaufs verabreicht.

Eine besondere Untersuchungsform ist die Dünndarmuntersuchung nach Sellink. Hierbei wird eine Duodenalsonde über die Nase oder dem Mund eingeführt mit nachfolgender Instillation von Kontrastmittel und einem Quellmittel.

Untersuchungen von Magen-Darm werden zur Beantwortung folgender Fragestellungen eingesetzt:

  • Verengung, Geschwüre und Geschwülste an der Speiseröhre und Magen
  • Innere Hernien (z. B. Bruch)
  • Dünndarmerkrankungen – meist entzündlich, z. B.  Morbus Crohn, Fistelbildungen
  • Entzündungen, Polypen oder Geschwülste am Dickdarm, Divertikel (krankhafte Ausstülpung der Wand der Hohlorgane)
  • Klärung anatomischer Verhältnisse nach Operationen am Magen oder Darm

Das Magenröntgen (MDP) kann nur bei leerem Magen eine hohe Aussagekraft erzielen. Die Patienten müssen am Untersuchungstag nüchtern erscheinen. D. h. der Patient darf 6 Stunden vor der Untersuchung keine Nahrung und Getränke mehr zu sich nehmen.

Auch der Colonkontrasteinlauf kann nur bei leerem Dickdarm eine hohe Aussagekraft erzielen. Der Patient wird daher von Seiten der Station über die notwendigen Vorbereitungen des Dickdarms informiert.

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