Gynäkologie
Auf der gynäkologischen Belegstation arbeiten fünf Frauenärzte zusammen, die ihre Praxis in Alzey und Umgebung haben. Dadurch wird eine optimale Betreuung der Patientinnen gewährleistet.
Das ärztliche Behandlungsteam
| Belegarzt |
Dr. med. Roger Griesbaum |
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| Praxis |
Tel. (0 67 31) 31 01 |
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| Belegärztin |
Dr. med. Corinna Gollai |
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| Praxis |
Tel. (0 67 31) 4 20 31 |
| Fax (0 67 31) 4 20
32 |
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Station
| Station
1 |
Tel. (0 67 31) 4 07-3
01 |
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Leistungen
Es
werden alle vorgeburtlichen Behandlungs- und Diagnostikmaßnahmen
angeboten. So steht ein Wehen-/Herztonschreiber (CTG) zur Überwachung
ambulanter und stationärer Risikofälle ebenso
zur Verfügung wie ein spezielles Ultraschallgerät
zur Diagnostik der Durchblutung des Mutterkuchens (Dopplersonographie).
Die Schwerpunkte der ärztlichen Tätigkeit liegen
jedoch auf Behandlungsmethoden, bei denen die gegebene
Verzahnung von stationärer und ambulanter Therapie
besonders vorteilhaft ist:
- gynäkologische Tumorerkrankungen
- Harninkontinenz (Blasenschwäche)
- laparoskopische Operationen (Knopfloch-Chirurgie)
Die Behandlung von gynäkologischen Tumorerkrankungen
erfolgt im Gegensatz zu früheren Jahren nicht nur
durch Operationen: Nach einer eingehenden vorstationären
Diagnostik und der Operation selbst, erfolgt oft eine medikamentöse
Nachbehandlung (Hormon- und/ oder Chemotherapie). Oft mussten
deshalb die Patientinnen verschiedene Krankenhäuser
und Ärzte aufsuchen. Dies können wir bei unseren
Patientinnen in den meisten Fällen vermeiden. In der
Abteilung werden nicht nur nahezu alle gängigen Tumoroperationen
durchgeführt, sondern auch die heute üblichen
medikamentösen Nachbehandlungen (Chemotherapie). Diese
können stationär begonnen und ambulant weitergeführt
werden, ebenso wie die Tumornachsorge.
Somit brauchen die Patientinnen mit einer Tumorerkrankung
weder zur Operation und Chemotherapie noch zur Nachsorge
in entfernt gelegene Unikliniken, mit denen wir allerdings
einen regen Erfahrungsaustausch führen. Es bleibt
alles in einer Hand ohne weitere stationäre Aufenthalte
wie in anderen meist großen Krankenhäusern.
In Deutschland werden die meisten Harninkontinenzoperationen
immer noch ohne vorherige eingehende (sogenannte urodynamische)
Untersuchungen durchgeführt (Blasendruckmessung,
spezielle Ultraschalluntersuchungen u. a. ). In unserem
Hause wird diese Untersuchung schon seit mehr als 10
Jahren angeboten. Unnötige Operationen werden so
nicht nur vermieden, sondern es kann auch eine Wahl der
besten Operationsmethoden erfolgen. Für Inkontinenzfälle,
die nicht operiert werden müssen, sondern durch
eine konservative stationäre Therapie behandelt
werden, können wir anhand unserer langjährigen
Erfahrung auf diesem Gebiet ein umfassendes Therapieprogramm
anbieten, inklusive einer psychotherapeutischen Begleitung,
die sonst nur an großen Universitätskliniken üblich
ist.
Viele Unterleibsoperationen sind heute bereits ohne Leibschnitt
möglich: Mit speziellen Instrumenten kann durch kleine
Einstiche in der Bauchdecke die Erkrankung behoben werden.
Diese sogenannten laparoskopischen Operationen (Knopfloch-Chirurgie)
sind zwar nicht in jedem Fall möglich, können
aber wesentlich den Krankenhausaufenthalt und den Genesungsprozess
verkürzen. Wurden diese Eingriffe früher zumeist
nur bei Eileiterunterbindungen (Sterilisationen) vorgenommen,
so können heute viele Eierstock-, aber auch einige
Gebärmuttererkrankungen damit behandelt werden.
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